Einführungsseminar in Hamburg 17./18. August

August 19, 2006 at 11:22 am 1 Kommentar

Bevor ich mich überhaupt für das Fernstudium zum Bachelor of Arts in Europäischer Betriebswirtschaftslehre angemeldet hatte, melde ich mich zum kostenlosen Einführungsseminar an. Dieses fand am 17. und 18. August (Donnerstag + Freitag) in Hamburg-Rahlstedt statt. Die Teilnahme war kostenlos und es konnten sogar schon zwei Credits erworben werden.

Das Program für die zwei Tage sah folgendermaßen aus:

Donnerstag

  • Begrüßung
  • Einführung in die BWL: Unternehmensplanspiel Factory

Freitag

  • Übung zur Bearbeitung von Einsendeaufgaben
  • Wie studiere ich per Fernstudium?
  • Lösung zur Einsendeaufgabe
  • Einführung in Wirtschaftsenglisch
  • Questions & Answers

Am Donnerstagabend gab es darüber hinaus einen Seminarstammtisch um die anderen Mitstreiter besser kennenzulernen.

Im Rahmen des Unternehmensplanspiels wurden drei Jahre des Produktionsunternehmens der Factory AG simuliert. Dadurch sollten die Grundlagen der BWL besser verstanden werden sowie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erfaßt werden. Darüber hinaus wurden Bilanzen sowie G&V-Rechnung erstellt und wirtschaftliche Kennzahlen ermittelt.

Darüber hinaus erhielten wir Tipps zur Organisation des Fernstudiums sowie zum optimalen Lernen überhaupt. Das beinhaltete u.a. die sog. ALPEN-Methode. Auch das Pareto-Prinzip wurde in diesem Zusammenhang erwähnt (= 80% des Erfolges werden durch 20% der Aufgaben, die die höchste Priorität besitzen, gesichert). Auch wenn man viele der Dinge schon irgendwann einmal gehört hatte, so war es doch gut, all‘ diese Erkenntnisse noch einmal zu hören.

Dann galt es eine Einsendeaufgabe zu bearbeiten, in der es u.a. um die Bilanzerstellung ging sowie um die G&V. Darüber hinaus sollten bestimmte Kennzahlen berechnet werden und Begriffe wie Shareholder, degressive Abschreibung sowie Kostenarten erläutert werden. Die Bearbeitung erfolgte in Gruppen. Am Ende des Tages erhielten wir alle die korregierten Aufgaben zurück. Diese Einsendeaufgaben finden sich dann am Ende eines Studienheftes und sind freiwillig. Nach Bearbeitung einer ganzen Studieneinheit fordert man dann die sog. Prüfungsaufgabe an, die man zuhause innerhalb von vier Wochen zu lösen hat. Im Anschluss daran findet dann meist noch eine Prüfungsklausur statt.

Last but not least: Wirtschaftsenglisch. Diese Einheit war wohl eher dazu gedacht, uns vor Augen zu führen, ob unsere Englischkenntnisse ausreichend waren. Es gab ein Hin- und Her mit Fragen durch die Lehrkraft und gezieltem Ansprechen verschiedener Teilnehmer (What is … in German?). Zum Schluss gab es noch einige Infos zur LCCI-Prüfung, die im Rahmen des Studiums abgelegt werden soll und zum Aufbau von Geschäftsbriefen.  

Und dann waren die zwei Tage auch schon vorüber. Wir erhielten unsere Teilnahmebescheinigung mit den ersten beiden Credits. Am Donnerstag ging es übrigens von 10 bis 18 Uhr und am Freitag von 9 bis 17 Uhr. Es waren zwei anstrengende Tage, in denen wir sowohl motivierende als auch eher demotivierende Momente erlebten. Was mich persönlich motiviert hat, waren die Bedenken meiner Mitstreiter. Ich sah, dass ich nicht alleine war mit meinen Sorgen ob alles zu schaffen war und ob ich das neben meinem Job noch meistern würde.

Als ich zum Seminar fuhr, war ich noch nicht immatrikuliert. Ich hatte jedoch meine gesamten Unterlagen mitgenommen und mich dann am ersten Tag noch immatrikuliert. So fuhr ich dann als frischgebackene Studentin wieder nach Hause und warte nun sehnsüchtig auf meine erste Lieferung des Studienmaterials.

Da ich schon einmal einige Semester BWL studiert habe (inkl. Vordiplom), werden mir wahrscheinlich sogar einige Scheine schon angerechnet. Dies hat mich sehr positiv überrascht und noch einmal kräftig motiviert.

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1 Kommentar

  • 1. E wie Euro-FH und Endspurt … « Weblog Euro-FH  |  August 17, 2008 um 2:04 pm

    […] Vor genau zwei Jahren war ich übrigens beim Einführungsseminar in Hamburg und habe mich dort für den Studiengang angemeldet – eine Entscheidung, die ich auf keinen Fall […]

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