Es ist geschafft - das zweitägige Marketingseminar mit anschließender Klausur in Hamburg ist vorüber. Vor wenigen Stunden sind wir erschöpft, aber glücklich wieder in Berlin gelandet. Aber nun der Reihe nach …
Donnerstagfrüh klingelte der Wecker schon halb 5 und es ging zum Hauptbahnhof. Nur leider gab es ein klitzekleines Problem: Unser Zug fiel aus. Der nächste fuhr 1 1/2 Stunden später. Aber wie ein Wunder kamen wir dennoch rechtzeitig zum Seminar um 10 Uhr in Hamburg an. Das Seminar fand in Alstercity statt - ein moderner Bürokomplex in relativ zentraler Lage. Das Seminar fand parallel in zwei Gruppen mit je 10 Leuten statt. Nach kurzer Vorstellung war die Zeit bis ca. 14 Uhr der Wiederholung gewidmet. Das war nicht so langweilig wie gedacht, sondern recht unterhaltsam. Am Nachmittag wurde es dann konkret - in Kleingruppen (3 oder 4 Leute) mußte ein Marketingplan zur Einführung einer Bioproduktlinien in einer Supermarktkette erstellt werden. Zwei Stunden später hatte jede Gruppe diesen Plan zu präsentieren und danach gab es Feedback. An diesem Tag kamen wir erst gegen halb 8 aus dem Gebäude.
Am Freitag ging es wieder um 10 Uhr los und es wurden sofort die Themen für die Präsentation, die bewertet werden sollte, ausgeteilt. Das Thema war nicht so einfach wie am Vortag. Wir hatten als Verlag einen Marketingplan zum Eintritt in den Postmarkt zu erstellen. Es dauerte ein wenig bis wir uns mit dem Thema angefreundet hatten und die Zeit wurde sehr knapp, obwohl vier Stunden zur Verfügung standen. Das Mittagessen mußte ausfallen, aber dafür hat uns Prof. Rennhak netterweise Eis geholt
Um 14 Uhr wurde es dann ernst - die Präsentationen standen an. Aber im Endeffekt haben die alle gut gemeistert und - was für ein Wunder - unsere Gruppe erzielte die beste Note: eine 1,8. Die anderen Gruppen hatten 2,0 und 2,2. Damit konnte am nächsten Tag in der Klausur nichts mehr schiefgehen, da man im Durchschnitt nur mindestens eine 4,0 haben mußte.
Heute morgen sind wir also relativ entspannt zur zweistündigen Klausur und haben nochmal versucht unser Bestes zu geben. Aber es konnte ja nichts mehr passieren. In der Klausur ging es dann übrigens um den deutschen Versicherungsmarkt.
Fazit: Drei sehr anstrengende Tage, die aber mehr als machbar waren und auch ein wenig Spaß machten
Nachtrag: In der Klausur hatte ich dann eine 2,3, womit ich Marketing insgesamt mit 2,1 abgeschlossen haben müßte.
Juni 9, 2007
Übermorgen (am Donnerstag) geht es in aller Frühe für drei Tage nach Hamburg. Dort steht das Marketing-Seminar an. Dieses Seminar hat man im Rahmen der Studieneinheit Marketing aus dem Grundstudium zu besuchen. Am ersten Tag werden wir Inhalte aus dem Buch “Principles and Practice of Marketing” von David Jobber wiederholen. Dieses Buch war bis vor kurzem noch Bestandteil der Studienunterlagen für Marketing, wurde inzwischen aber durch Euro-FH-eigene Materialien ersetzt. Am ersten Nachmittag ist Gruppenarbeit angesagt mit anschließender Präsentation. Am nächsten Tag dann (Freitag) wird am Morgen eine Fallstudie ausgegeben, die bis zum Mittag in Gruppen bearbeitet werden muss. Normalerweise ist ein Marketingplan zu erstellen. Am Nachmittag erfolgt dann die Präsentation sowie anschließende Auswertung. Und last but not least: Am Samstagvormittag dürfen wir dann noch die Marketingklausur schreiben, die das Fach abschließt. Ich werde jedenfalls froh sein, wenn ich Samstagmittag wieder im Zug Richtung Berlin sitze und alles hinter mir habe …
Juni 5, 2007
Was es mit diesem Titel auf sich hat? Nun das ist die Überschrift meiner dritten (und damit letzten Prüfungsarbeit) in Marketing. Es ist ein Artikel zur Sendung “Welt der Wunder” von Pro Sieben vorgegeben. Der Fernsehsender verlor die ziemlich erfolgreich laufende Sendung an den Konkurrenten RTL II. Zitat dazu: “Wer um Marken pokert, sollte die Rechtslage kennen.” Jedenfalls darf ich mich nun in meiner Prüfungsarbeit um Dinge wie Sendermarken, Kundenbindung und Me-Too-Strategien beschäftigen. Ich denke mal, da müssen wohl ein paar Stunden des kommenden Wochenendes geopfert werden …
Nachtrag: In dieser Prüfungsarbeit erhielt ich dann eine 1,6, was meine beste Note in allen drei Marketing-PAs darstellt.
April 18, 2007
Na kennt Ihr die beiden Damen?
Nein, ich kenne sie auch nicht persönlich … und eigentlich handelt es sich auch gar nicht um menschliche Wesen, sondern um Begriffe aus dem Bereich Marketing. Hier also die Lösung:
- AIDA: Attention - Interest - Desire - Action
- DAGMAR: Defining Advertising Goals for Measuring Advertising Results
AIDA ist ein Werbewirkungsprinzip und beinhaltet die Stufen, die ein Konsument durchläuft bzw. durchlaufen sollte bevor er ein Produkt erwirbt.
DAGMAR ist ein weiteres Stufenmodell der Werbewirkung bzw. des Werbeerfolgs. Demnach durchläuft der Konsument die Stufen: Awareness, Comprehension, Conviction und Action.
Weitere Marketing-Begriffe findet Ihr im Online-Marketing-Lexikon.
März 25, 2007
Für all’ diejenigen, die sich mit Marketing beschäftigen, hier ein Tipp: Marketing-Management von Kotler/Bliemel. Dieses Buch soll wohl die Marketing-Bibel schlechthin sein. Hat aber auch ihren Preis - knapp 40€. Ich hatte Glück und habe das Buch geschenkt bekommen
und werde mich daher jetzt zum Lesen zurückziehen …
März 22, 2007
… heißt soviel wie Unique Selling Proposition und ist nur einer unter vielen Begriffen, der einem bei der Beschäftigung mit dem Thema Marketing unterkommt. USP ist übrigens eine einzigartige Eigenschaft eines bestimmten Produktes und helfen u.a. bei der Abgrenzung zur Konkurrenz.
Da das Fach Marketing sehr mit englischen Begriffen geprägt ist, wird es an der Euro-FH gleich komplett auf Englisch angeboten. Dabei besteht das Fach aus insgesamt sieben Studienheften, die sich auf die folgenden drei Module konzentrieren:
- Marketing Strategy
- Marketing Mix
- Marketing in Action
Im Fach Marketing sind insgesamt drei Prüfungsaufgaben, ein Seminar (Erarbeitung eines Marketingplans) und eine Klausur zu bewältigen. Ich bin momentan beim dritten Studienheft (Marketing Mix: Product + Price) und habe meine erste Prüfungsaufgabe angefordert. Darüber hinaus kann man zu jedem Heft eine freiwillige Einsendeaufgabe bearbeiten. Die erste habe ich bereits hinter mir (Studie zu Red Bull) und es ist leider nur eine 2,8 geworden. Aber ich muss auch zugeben, dass ich mich sehr kurzgefaßt hatte … 
März 18, 2007